Klimaschutz

Die seit der Industrialisierung zunehmenden Emissionen an klimawirksamen Spurengasen – allen voran Kohlendioxid (CO2) – tragen dazu bei, dass sich die globalen Mitteltemperaturen seit 1860 um 0,7°C erhöht haben. Die damit verbundenen Änderungen arktischer Eisschichten, Ozeantemperaturen, des Meeresspiegels und atmosphärischer Strömungsmuster haben eine Reihe sich selbst verstärkender Effekte zur Folge.

 

Der Klimawandel ist auch in Bayern messbar und hat zur Veränderung verschiedener klimatischer Kenngrößen geführt, welche sich auf die verschiedensten Lebensbereiche auswirken, angefangen von Veränderungen im Wasserhaushalt bis hin zu Folgen für die Gesundheit der Bürger.

Deshalb hat sich die Stadt Bobingen schon früh mit dem Klimaschutz auseinandergesetzt. Bobingen als Energiestadt will seine Vorbildfunktion wahrnehmen und die Ziele der Energiewende mit den Bürgern gemeinsam voranbringen.

  

 

Energie- und CO2-Bilanz

 

Die vorliegende Energie- und CO2-Bilanz gibt an, wie viele Tonnen CO2 in Bobingen durchschnittlich pro Bürger und Jahr emittiert werden. Der jeweilige kommunale Durchschnittswert ist abhängig von den Strukturdaten. Landkreise und größere Kommunen weisen in der Regel einen höheren Wert je Einwohner (9-13 t CO2/Einw.) auf als kleinere Kommunen (6-8 t CO2/Einw.). Dies liegt an der in der Regel höheren gewerblichen Dichte und ihrer Funktion als Mittel- oder Oberzentrum.

 

Die vorliegende Energie- und CO2-Bilanz umfasst sämtliche Energiemengen, die für elektrische und thermische Anwendungen sowie zum Zwecke der Fortbewegung im Stadtgebiet umgesetzt werden. Abhängig von der Bereitstellung dieser Energiemengen durch einen bestimmten Brenn- oder Kraftstoff entstehen CO2-Emissionen, die analog zu den Energiemengen aufaddiert und systematisch dargestellt werden. Auf diese Weise ergibt sich ein umfassender Überblick über die energetische Situation in der Stadt Bobingen.

 

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