Bundesweiter Warntag
So läuft der Test am 10. September 2026 im Landkreis Augsburg ab
Am Donnerstag, 10. September 2026, werden bundesweit die Warnsysteme für den Bevölkerungsschutz getestet. Auch im Landkreis Augsburg werden ab 11 Uhr verschiedene Warnmittel ausgelöst. Ziel ist es, die technischen Systeme und Abläufe zu überprüfen und die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmöglichkeiten vertraut zu machen und sie für das Thema Warnung zu sensibilisieren.
Zum Start des Warntags wird über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Probewarnung an angeschlossene Warnmultiplikatoren wie Rundfunksender und App-Server übermittelt. Diese verbreiten die Meldung über verschiedene Kanäle, darunter Radio, Fernsehen und Smartphones. Zusätzlich können örtliche Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherwagen eingesetzt werden. Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung.
Wo befinden sich unsere Sirenenstandorte in Stadt und Ortsteilen von Bobingen?
- Hochstraße 74
- Koloniestraße 26
- Pestalozzistraße 1
- Grenzstraße 7
- Waldberger Straße 5
- Frieda-Forster-Straße 9a
- Attenhofer Straße
- Mickhauser Straße 16
- Kreuzanger Straße 33
Sirenensignale richtig erkennen
In Bayern haben die Sirenensignale unterschiedliche Bedeutungen. Der Feuerwehralarm besteht aus drei jeweils zwölf Sekunden langen Dauertönen mit zwölf Sekunden Pause.
Hören Sie hier den Feuerwehralarm!
Die Warnung der Bevölkerung anlässlich schwerwiegender Gefahren erfolgt durch einen einminütigen, auf- und abschwellenden Heulton. In diesem Fall sollte die Bevölkerung Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen beachten und nach Möglichkeit hilfsbedürftige Menschen unterstützen.
Weitere Warnmöglichkeiten
Im Landkreis Augsburg stehen zusätzlich 21 mobile Lautsprecheranlagen (MOBELAs) zur Verfügung. Sie können schnell auf Feuerwehrfahrzeugen eingesetzt werden und sowohl Durchsagen als auch Sirenensignale verbreiten. Zum Einsatz kommen sie beispielsweise bei Schadstofffreisetzungen, Trinkwasserverunreinigungen oder drohendem Hochwasser.
Auch Cell Broadcast und die Warn-App NINA werden getestet. Über Cell Broadcast können eingeschaltete Mobiltelefone im betroffenen Gebiet kostenlos Warnmeldungen empfangen. NINA informiert ihre Nutzerinnen und Nutzer per Push-Nachricht über Gefahren und gibt Hinweise zum richtigen Verhalten.
Bevölkerung kann Rückmeldung geben
Ab 11 Uhr ist außerdem eine Online-Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) freigeschaltet. Bis 17. September 2026 können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen mit dem Warntag mitteilen. Die Rückmeldungen helfen dabei, mögliche Schwachstellen zu erkennen und das bundesweite Warnsystem weiterzuentwickeln.
